Klima(un)gerechtigkeit im Kontext globaler Machtverhältnisse

Datum/Zeit
Date(s) - Mi 27.11.2019
10:00 ~ 12:15

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Öffentliches Projektmodul

Themenschwerpunkt: Entwicklung, Staatlichkeit und Weltsystemtheorie

Konzepte von ,Klimagerechtigkeit’, die besonders stark von Akteur_innen aus dem Globalen Süden in den internationalen Klimadiskurs eingebracht werden, sollen mit diesem Projektseminar erstmalig umfassend an der ASH Berlin beleuchtet werden. Wesentliches Ziel ist es hierbei, die theoretischen und praktischen Bezüge der Sozialen Arbeit zu Klimawandel und Klimagerechtigkeit zu erkennen, zu erleben, zu reflektieren und ggf. weiterzuentwickeln. Inwiefern berühren Klimagerechtigkeit, Klimarassismus, Klimaflucht- und -migration etc. klassische Themenfelder Sozialer Arbeit? Und wie lassen sich Initiativen und Aktionsformen wie Umweltbildungszentren, Urban-Gardening-Projekte, Klimacamps, ,Ende Gelände’ und „Blockadia” (Naomi Klein) im Hinblick auf eine kritische und damit gleichwohl politische Soziale Arbeit verorten?

Weiterführend erscheint eine Auseinandersetzung mit globalen Machtverhältnissen, (Neo-)Kolonialismus, alternativen Ökonomien, Patriarchat und Technik ebenso sinnvoll wie die Erprobung von Methoden aus der Natur- und Erlebnispädagogik sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Dabei schenken wir lokalen, alltagsverorteten und community-basierenden Bezügen der Sozialen Arbeit in allen oben genannten Themenfeldern eine besondere Aufmerksamkeit.

Yannick Liedholz und Prof. Kniffki

Ort: Raum 114